Einige Bieter sind Stammbieter, die regelmäßig und auch gleichzeitig auf mehrere auf hammerdeal.de eingestellte Produkte bieten. Sie sind gezielt und wiederholt als Schnäppchenjäger aktiv, weil sie das Sparpotenzial für Produkte aus Niedrigstpreis-Auktionen für sich erkannt haben. Auch sind Stammbieter besonders motiviert durch den direkten Bietwettbewerb um ein bestimmtes, besonders reizvolles Produkt, wie beispielsweise den Porsche Boxster. Dagegen stehen die Gelegenheitsbieter, die nur auf einzelne ausgewählte Produkte bieten und sich hierfür ein besonders günstiges Schnäppchen versprechen. Ihnen liegt mehr an der Preisersparnis für ein Produkt ihrer Wahl als an dem Reiz des strategischen Entertainment-Shoppings.
Hammerdeal und Stammbieter
01. März 2009Ist Hammerdeal.de Glücksspiel?
20. Mai 2008Nach § 3 Abs. 1 GlüStV sind Glücksspiele Spiele, bei denen für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und bei denen Gewinn und Verlust ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängen. Auf hammerdeal.de werden dagegen Niedrigstgebot-Auktionen angeboten, die nicht durch Zufallselemente geprägt sind. Über den Erfolg in einer Auktion entscheidet die Bietstrategie, die eine Mischung aus Bewertungsgeschick, Einschätzungsvermögen und Ausdauer erfordert. Zudem ist der Auktionsverlauf vollständig transparent. Dadurch hat es jeder Bieter selbst in der Hand, den Ausgang der Auktion durch die Wahl seiner Gebotsplatzierung unter Berücksichtigung des jeweils vorgegeben Auktionsgegenstandes zu beeinflussen. Die Gebotsabgabegebühr von 0,50 Euro ist darüber hinaus kein Entgelt im Sinne der Vorschrift. Die Gebühr ist lediglich geringfügig.
Hammerdeal Prinzip
05. Mai 2008Eine Niedrigstgebot-Auktion (lowest unique bid auction) verläuft ähnlich wie eine herkömmliche Online-Auktion. Der Unterschied liegt darin, dass nicht das höchste abgegebene Gebot den Zuschlag erhält, sondern das niedrigste alleinstehende Gebot. Bei hammerdeal.de können Gebote ausschließlich in 0,01 Euro-Schritten abgegeben werden. Das Recht, ein Gebot abgeben zu dürfen, kostet 0,50 Euro (Gebotsabgabegebühr). Der besondere Anreiz einer hammerdeal.de-Auktion besteht zum einen darin, dass ausschließlich Premiumprodukte zur Versteigerung gebracht werden sowie zum anderen in dem Entertainment-Mehrwert. hammerdeal.de macht das Schnäppchen-Shopping zum Erlebnis.
Hammerdeal: Bidster expandiert auf den deutschen Markt
02. Mai 2008In dieser Woche ist Hammerdeal gestartet, der deutsche Ableger von Bidster, einem Shopping- und Entertainmentangebot, das von Skandinavien aus mit Unterstützung lokaler Medienpartner nun europaweit expandiert. (s. Pressemitteilung)
Bidster setzt bei der Preisfindung auf die “Unique Bid Auction”, bei der der Bieter mit dem niedrigsten Gebot gewinnt. Verdient wird an den Provisionen.
Zum Start in den Niederlanden, der nur wenige Monate zurückliegt, gab es ein sehenswertes Interview mit Bidster-Chef Felix Liebermann, in dem er das Modell und die Strategie erläutert.
Man merkt auch hier, wie es in Europa von Land zu Land sehr unterschiedlich ist, was Nutzer für ein Gebot zu zahlen bereit sind. In Holland kann Bidster 1,50 Euro pro Gebot verlangen, in Deutschland sind 50 Cent gelernt.
Hammerdeal wird von RBC betrieben, einem Anbieter für den Hörfunktmarkt. In der Selbstdarstellung liest sich das so:
“Auf der Suche nach vielversprechenden Konzepten für die Zukunft der Medienbranche stieß RBC-Geschäftsführer Klaus Gräff auf die spannenden Rückwärtsauktionen.
Im Radiobereich testete die RBC diese Idee dann Ende 2007 äußerst erfolgreich. Die Versteigerungen per Handy fanden bei den Hörern großen Anklang.
Daraufhin schaute sich Klaus Gräff nach Partnern für eine entsprechende Online-Plattform um und fand das schwedische Team von bidster.com.”
Passend dazu hat sich Robert Basic kürzlich das Telebid-Modell näher angeschaut.